Titelbild: Gruppe beim ersten Lauftraining
Wie trainiert man bei Downlaufen?

Wir verstehen uns als inklusive Laufgruppe, in der Athleten mit Down-Syndrom gemeinsam mit Laufpartnern ohne Handicap trainieren und alle voneinander lernen.
Beim Anfängertraining gibt es eine intensive Einzelbetreuung. Später laufen die Teilnehmer dann in gemischten Gruppen unterschiedlicher Zusammensetzung.
Im Mittelpunkt steht der Spaß. Wir trainieren ernsthaft, sind dabei aber kein normaler Sportverein, bei dem nur die Leistung zählt. Zum Programm zählen auch gemeinsame Ausflüge, Cafébesuche und vieles mehr.

Was sind die Voraussetzungen?

Das Mindestalter beträgt 16 Jahre, da wir eine Laufgruppe für Erwachsene sind.
Wir haben sowohl Einsteiger, die das erste Mal überhaupt Sport betreiben, als auch solche, die schon längere Strecken laufen können. Wir holen jeden dort ab, wo er steht, niemand wird zurückgelassen.
Wir freuen uns über weitere Athletinnen und Athleten mit Down-Syndrom, die sich uns anschließen möchten. Auch neue Laufpartner, die das Erlebnis mit uns teilen möchten, sind willkommen. Wir achten aber darauf, dass sich die Anzahl der Teilnehmer mit und ohne Handicap in etwa die Waage hält, damit der Charakter der Gruppe nicht verloren geht.

Wo und wann wird trainiert?

Für gewöhnlich immer sonntags um 14:30 Uhr am Ende der Straße Deelwisch (Stellingen). Von dort führen Laufstrecken ins Niendorfer Gehege, in die Stellinger Feldmark und entlang des Kollauwanderwegs.
Besucher und Interessenten sollten aber vorher anfragen, da wir bei Bedarf das Training auch an andere Orte und auf andere Zeiten verlegen könnten.

Wie ist das mit den Volksläufen?

Regelmäßig nehmen wir an Hamburger Volks- und Straßenläufen teil. Diese hatten bisher Distanzen von 3, 5 oder 10 Kilometern.
Bei diesen Läufen erleben unsere Athleten die Anfeuerung durch Zuschauer und das Erfolgserlebnis eines Zieleinlaufs, was immer wieder besonders emotionale Momente sind.
Voraussetzung für die Teilnahme an einem Lauf ist die intensive und regelmäßige Teilnahme am Training. Da wir eine Verantwortung für die Gesundheit unserer Athleten tragen, liegt die letzte Entscheidung bei den Laufpartnern, die diese ggf. mit dem Athleten besprechen werden.

Was kostet das Ganze?

Die Teilnahme ist für unsere Athleten mit Down-Syndrom sowie für unsere Laufpartner ohne Handicap selbstverständlich beitragsfrei. Allerdings brauchen wir Geld für Laufzubehör, Teilnahmegebühren der Volksläufe sowie Kleidung und Laufschuhe für Athleten, die es sich sonst nicht leisten könnten. Deswegen sind wir auf Unterstützung angewiesen und freuen uns über fördernde Familienmitglieder.
Trisomie 21 und Ausdauersport sind kein
Widerspruch. Nach dem Vorbild des
Laufclub 21, der seinen Schwerpunkt
in Süddeutschland hat, wollen wir
unsere Mitglieder fit machen, um
in Volksläufen zu bestehen -
und einfach Spaß am Lauf-
sport zu haben.
Ausdauersport und Trisomie 21 sind kein Widerspruch!
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